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Dienstag, den 09. März 2010 um 17:23 Uhr |
Strategiewechsel
Opel plant Kleinwagen-Offensive
Umweltfreundlich und kompakt: Die neue Entwicklungschefin Rita Forst will Opel mit neuen Modellen aus der Krise helfen. In Rüsselsheim sollen neue Jobs entstehen.

Opel sucht die Flucht nach vorne. Eine Offensive im Segment der Kompakt- und Kleinwagen und die Neuausrichtung zum grünen Hersteller sollen dem angeschlagenen Rüsselsheimer Autohersteller in den nächsten Jahren neues Leben einhauchen. "Opel wird sein Angebot an kleineren Fahrzeugen noch deutlich ausbauen", sagte die neue Entwicklungschefin Rita Forst im Interview mit dem Handelsblatt. Neben einem bereits angekündigten neuen Kleinstwagen unterhalb des Corsa plant das Unternehmen auch, deutlich mehr Varianten auf Basis der bestehenden Baureihen auf den Markt zu bringen.
Der Modellschwenk soll einhergehen mit einer Öko-Offensive: "Opel soll einer der umweltfreundlichsten Volumenhersteller in Europa werden", sagte Forst, die sich erstmals detailliert zu ihren Plänen äußerte. Der Großteil der angekündigten Investitionen des Mutterkonzerns General Motors (GM) von elf Milliarden Euro in Opel werde in ihren Etat fließen.
Der Autobauer, der derzeit mit den europäischen Regierungen über finanzielle Unterstützung für seinen Sanierungsplan verhandelt, gibt damit die neue Stoßrichtung des Unternehmens in der Modellpolitik vor. Eine wichtige Rolle werden demnach die Elektrofahrzeuge spielen. "Opel arbeitet an einer ganzen Familie von Elektroautos bis hin zur Brennstoffzelle", sagte die Managerin.
Das Unternehmen wolle nicht nur ein Konzept wie den Opel Ampera auf den Markt bringen, der dank der Kombination von Batterie und kleinem Verbrennungsmotor für die Kurz- und die Langstrecke einsetzbar sei. "Wir sehen auch einen wachsenden Markt im Bereich kleinerer, allein batteriebetriebener Fahrzeuge für Großstädte, wenn der Kunde keine längere Strecke zurücklegen muss." Wie einige Konkurrenten versucht damit auch Opel, im Zukunftsmarkt Elektroauto bereits frühzeitig erste Pflöcke einzuschlagen. Daimler und VW hatten erst unlängst angekündigt, Marktführer in dem Segment werden zu wollen.
Opel hat noch einige Lücken in der Produktpalette.
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Geschrieben von: Opelschrauber
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Samstag, den 20. Februar 2010 um 17:45 Uhr |
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Im Herbst 2010 feiert Opel ein Jubiläum in Eisenach. Seit 20 Jahren ist dann die Firma mit dem Blitz in Thüringen aktiv, denn am 5. Oktober 1990 übernahmen die Rüsselsheimer das Zepter im ehemailgen Wartburg-Werk. Zwei Jahre später wurde dann eines der modernsten und produktivsten Werke Europas am gleichen Standort gebaut – Opel wurde von vielen...

...Herstellern um diese Anlage beneidet. Jetzt lief der 2,5-Millionste PKW von diesem Band – eine Erfolgsgeschichte ohne Vergleich. Das am häufigsten gebaute Auto in Eisenach ist der Corsa - und so ist auch das Jubiläumsmodell einer von den Kleinen. Ein 100 PS starker Corsa Color Race in der Farbkombination Schwarz/Sunny Melon. Herzlichen Glückwunsch Opel – Auf viele weitere Jahre in Thüringen.
Quelle: de.autoblog.com |
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Geschrieben von: Opelschrauber
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Sonntag, den 07. Februar 2010 um 11:49 Uhr |
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Die Opel-Arbeiter in Eisenach behalten ihren Job: Der neue Konzernchef Nick Reilly will den Standort erhalten und ab 2013 neue Modelle dort produzieren. Lediglich Stellen von Ruheständlern werden nicht neu besetzt.
Erfurt - Das Eisenacher Opel-Werk bleibt erhalten. Es werde nur einen leichten Arbeitsplatzabbau geben, weil Stellen von Mitarbeitern, die in Ruhestand gehen, nicht wiederbesetzt werden, sagte Opel-Chef Nick Reilly am Dienstag in Erfurt nach einem Treffen mit Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) und Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD).
Ab 2013 werde mit neuen Modellen wieder in Eisenach investiert, sagte Reilly. Spätestens dann würde auch der Dreischichtbetrieb wieder aufgenommen. Im reinen Produktionswerk Eisenach, in dem bisher ausschließlich der Kleinwagen Corsa gebaut wird, sind etwa 1700 Menschen beschäftigt. Nach Schätzungen könnte ein Wiederbesetzungsstopp bis zu 150 Stellen umfassen.
Lieberknecht begrüßte die Entscheidung; über Staatshilfen wollte sie keine Auskunft geben. Reilly will der Bundesregierung Ende der Woche sein Sanierungskonzept für Opel vorlegen - inklusive Stellenstreichungen. Der Opel-Betriebsrat befürchtet, dass statt der angekündigten 8300 Stellen tatsächlich europaweit fast 10.000 Jobs auf der Kippe stehen. Am Freitag hatten Opel-Mitarbeiter in Brüssel gegen die geplanten Stellenstreichungen massiv protestiert.
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Geschrieben von: Opelschrauber
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Donnerstag, den 21. Januar 2010 um 10:28 Uhr |
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Astra-Produktionslinie soll nach Bochum verlegt werden - 2500 Arbeitsplätze in Belgien sind bedroht
Nick Reilly greift durch: Der neue Opel-Chef will gegen den Widerstand der Beschäftigten das belgische Opel-Werk Antwerpen in den nächsten Monaten offenbar doch schließen. Ein entsprechender Beschluss wurde nach Informationen der WELT getroffen. Opel teilte nur mit, dass es "derzeit nichts Neues in Sachen Antwerpen zu verkünden" gebe.
Tatsächlich wurden die Betriebsräte der europäischen Opel-Standorte dem Vernehmen nach am Montag in einer Telefonkonferenz vom Konzernbetriebsratsvorsitzenden Klaus Franz über Reillys Pläne informiert. Am Dienstag erklärte dann auch Opel-Chef Reilly selbst den Arbeitnehmervertretern, dass er die Schließung Antwerpens einleiten wolle. Das war aus mit den Plänen vertrauten Kreisen zu hören. Um sein Vorhaben schnell umsetzen zu können, wolle Reilly nun die rechtlich notwendigen Schritte einleiten und das Europäische Steuerungskomitee der Opel-Betriebsräte sowie die belgische Regierung informieren.
Das endgültige Aus für Antwerpen käme indes nicht überraschend. "Antwerpen war von Anfang an ein Wackelkandidat", sagt Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des Center Automotive Research. Wenn es in den vergangenen Monaten um Werksschließungen bei Opel in Europa ging, stand die Fabrik ganz oben auf der Liste.
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Geschrieben von: Opelschrauber
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Dienstag, den 05. Januar 2010 um 20:00 Uhr |
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Opel bereitet den Start des nächsten Meriva vor.
Die zweite Generation des Minivans hat ihre Premiere auf dem Genfer Autosalon (4. bis 14. März). Im Sommer kommt sie dann zu den Händlern, kündigte der Autohersteller in Rüsselsheim an.
Auffälligstes Merkmal sind die sogenannten Flex-Doors: Als erster Van bekommt der Meriva gegenläufig angeschlagene Türen. Zwar bleibt die B-Säule dabei stehen. Dennoch sei der Zustieg zum Fond mit dieser Konstruktion einfacher, argumentieren die Entwickler. Zu den neuen Türen gibt es die weiterentwickelte Sitzlandschaft «FlexSpace», mit der der Meriva in wenigen Handgriffen vom Fünf- zum Einsitzer umgebaut werden kann. Außerdem übernimmt Opel aus Corsa und Antara den in der Heckstoßstange integrierten Fahrradträger «Flex-Fix» und führt ein System variabler Ablagen auf der Mittelkonsole ein.
Stilistisch orientiert sich der Meriva an der Formensprache von Insignia und Astra. Deshalb bekommt er unter anderem markante Lichthaken in den Scheinwerfern, eine sichelförmige Sicke in der Flanke und einen Instrumententräger, der sich weit in die Türen zieht. Zu Ausmaßen und Motoren macht Opel bisher kaum Angaben. Nur ein Plus bei Radstand und Spurweite sowie eine Leistungsspanne von 55 kW/75 PS bis 107 kW/145 PS hat der Hersteller bereits angekündigt.
Quelle: sueddeutsche.de |
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